Blindenführhund

Realisieren durch Ritualisieren

Wow, was für Wochen, die hinter uns liegen. Über drei Wochen hinweg hat der neue Halter von Lenny alle Signale für die Führarbeit und wichtige theoretische Inhalte mit dem Hund gelernt. Diesen Prozess des intensiven Trainings zu beobachten ist immer besonders spannend, denn ich konnte jeden Tag die kleinen Fortschritte beobachten und das Zusammenwachsen von Hund und Halter erleben. Ganz besonders verbessern sich deutlich die regelmäßig wiederkehrenden/ritualisierten Abläufe mit dem Hund. Beispielsweise der Ablauf beim Spaziergang: Hund führt Blinden zur…

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Lennys Reise

Lenny, mein aktueller Azubi zum Blindenführhund, ist ein 1-jähriger, durch und durch gechillter Labradoodle. Seine Reise begann als Welpe in einer lieben Patenfamilie, die sich sehr gut um ihn kümmerte und ihn zu einem wohl erzogenen Hund entwickelte, der sich mit seinen bernsteinfarbenen Augen sofort in jedem Herz einen Platz sichert. Seine großen Füße wirft er auch jetzt, mit 1,5 Jahren noch hoch, wie ein Welpe, wenn er versucht die kleinen und großen Hundekumpanen auf der Wiese zu einem Spiel…

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Gefangen in der Lernschleife

Warum manche Trainingsmethoden beim Hund einfach nicht fruchten Vielleicht ist es dir auch schon mal so ergangen, das du etwas mit deinem Hund auf immer die gleiche Weise wieder und wieder übst, ihr dennoch nicht weiterkommt, sondern in einer Art „Trainingschleife“ gefangen seid. Beispiel Leinentraining: Der Hund zieht, – weil dort vorne einfach alles viel spannender ist, unwillkürlich gibst du ein wenig mit der Leine nach, dein Hund geht weiter bis die Leine wieder spannt, dann ziehst du zurück, damit…

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Das Vestibularsyndrom

Ich bin seit einiger Zeit nicht mehr zum Schreiben gekommen und nun wollte ich dir einfach erzählen, was im Mai so alles los war. Am 2. Mai konnten wir den 15ten Geburtstag meines treuen Begleiters Spike feiern und ich habe mich so gefreut, dass viele meinen Text auf Facebook gefunden haben. Sogar Freunde, mit denen ich heute kaum noch Kontakt habe, haben das Bild kommentiert und es ist schön die ganzen 15 Jahre Revue passieren zu lassen und zu entdecken,…

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Blind durch die Welt Teil 2

Der vierte Tag – blind im Restaurant Heute war ein besonders aufregendes Treffen, denn heute ging es unter der Dunkelbrille ins Restaurant. Als erstes erklärt mir Anusch die Orientierung auf dem Tisch, damit ich nichts umwerfe. 😉 Ich forme meine Hände zu einer lockeren Faust und lege sie auf den Tisch. In kreisenden, langsamen Bewegungen kann ich vorsichtig auf dem Tisch Dinge erfühlen. Der Kellner bringt ein Glas Apfelschorle, ich suche nach dem Glas und stelle dann fest, dass das…

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